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Für mehr Selbstbewusstsein

Dein 10 Punkte-Plan für mehr Selbstbewusstsein


In diesem Beitrag geht es darum, wie wir unser Selbstbewusstsein stärken können:

Oder gibt es da keine Luft mehr nach oben für dich?

Es gibt typische Faktoren, die unser Selbstbewusstsein bzw. unseren Selbstwert stärken. Es gibt aber auch Faktoren, die unser Selbstbewusstsein bzw. unseren Selbstwert schwächen. Vielleicht fragst du dich nun:

Welche Faktoren schwächen meinen Selbstwert?

Die Antwort lautet: Lästern, Schuldgefühle, (Selbst-)Kritik, Leistungsdruck, Versagen und Vergleiche mit anderen, um nur einige Punkte aufzuzählen.


Welche Faktoren stärken hingegen meinen Selbstwert?

Typische Faktoren, die uns stärker werden lassen, sind z. B. Erfolgserlebnisse, Liebe, Zugehörigkeitsgefühle, Quality-Time für sich selbst und die Liebsten, Anerkennung und Dankbarkeit. Diese Faktoren begegnen uns im Alltag ständig. Stellt sich nur eine Frage:

Wie kann ich dieses Wissen ganz konkret umsetzen, um mehr Selbstbewusstsein zu bekommen?

Die Antwort auf diese Frage und wie du deinen konkreten 10 Punkte-Plan für mehr Selbstbewusstsein im Alltag umsetzt, erfährst du in diesem Beitrag.
Hier kommt dein 10 Punkte-Plan, den du in deinen Alltag integrieren solltest:

 

1. Achtsamkeit und Meditation
Laut einer Studie(1) in klinischer Psychologie führt regelmäßige Meditation zu mehr Wohlbefinden, zu einer Reduktion von Angst und damit zu einer Steigerung unseres Selbstvertrauens. Je besser wir auf uns selbst achten und auf unsere innere Stimme hören, umso mehr steigt unser Selbstbewusstsein.

→ Beginne damit, fünfmal wöchentlich für die Dauer von einer Minute zu meditieren. Tut es dir gut, dann kannst du es ausbauen und erweitern.

 

2. Lebe nach deinen inneren Werten
Menschen, die ihre eigenen Werte kennen und nach diesen leben, empfinden einen höheren Selbstwert, ein stärkeres Gefühl der Selbstwirksamkeit (z. B. „ich kann etwas bewirken“) sowie mehr innere Stärke und Kraft, so eine Studie der Standford University.

→ Definiere deine Werte und/oder lege dir ein Werte-Tagebuch zu.
Mehr dazu und wie das geht erfährst du hier: https://shp-potential.de/2023/11/30/sinn-finden-wo-willst-du-suchen/

 

3. Lob statt Kritik, Eigenlob statt Selbstkritik
Wann hast du das letzte Mal jemandem ein Kompliment gemacht? Schon lange her? Dann wird es Zeit. Erinnere dich daran, wie es sich angefüllt hat, wenn dir dein Gegenüber für dein Kompliment ein Lächeln geschenkt oder ebenfalls etwas Nettes zu dir gesagt hat. Wer mehr Komplimente macht, bekommt auch mehr – probiere es aus. Positive Emotionen unseres Gegenübers wirken auch auf uns selbst und stärken unser Selbstbewusstsein.

→ Nimm dir in dieser Woche vor, drei Personen ein aufrichtiges Kompliment zu machen. Sollte dir jemand ein Kompliment machen, dann sage „danke, das freut mich“, anstatt es abzutun.

 

4. Vergleiche dich nur mit dir selbst
Vergleiche bringen es mit sich, dass wir bewerten. Mal ehrlich: Wenn wir uns mit anderen vergleichen – schneiden die meisten dabei besser oder schlechter ab als ihr Gegenüber? In der Regel schlechter (und das ist das Problem), weil wir uns dann oft als undisziplinierter, unsportlicher, unwichtiger oder wie auch immer bewerten.

→ Vergleiche dich nur noch mit dir selbst. Wie ging es dir mit dir selbst vor fünf Jahren? In welchen Bereichen hast du dich weiterentwickelt? Und falls dir auffällt, was ein anderer besser macht oder kann, dann frage dich: Was kann ich von ihm lernen?

 

5. Jeden Tag eine gute Tat
Eine Studie(2) des Journal of Happiness konnte zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen selbstlosen guten Taten und dem eigenen Selbstwertgefühl gibt. Richte die inneren Scheinwerfer auf dein Umfeld und überlege, was du für andere tun kannst. Eine gute Tat pro Tag lenkt dich von deinen Selbsturteilen ab und beweist dir, was für ein wertvoller Mensch du bereits bist. Einen Zusammenhang zwischen selbstlosen Taten und dem eigenen Selbstwertgefühl bestätigte auch die Studie des Journal of Happiness Studies.

→ Nimm dir täglich vor, eine gute Tat zu tun, und du wirst merken, wie gut es dir damit gehen wird.

 

6. Tue täglich, was du liebst
Wenn wir unsere Zeit mit den Dingen verbringen, die wir lieben, so kommen wir in einen Flow-Zustand. Dieser Flow-Zustand löst in uns Zufriedenheit und Erfüllung aus und stärkt unser Selbstbewusstsein.

→ Nimm dir vor, täglich etwas zu tun, das dir wirkliche Freude bereitet und dich in einen Flow-Zustand versetzt. Es reichen wenige Minuten dafür.

 

7. Bewegung
Körperliche Bewegung setzt Glückshormone frei. Wir fühlen uns gut in unserer Haut und bauen ein gutes Verhältnis zu unserem Körper auf. Eine Studie(3) dazu konnte nachweisen, dass z. B. Yoga positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat.

→ Nimm dir drei- bis fünfmal wöchentlich vor, aktiv zu werden und dich zu bewegen – und sei es nur bei einem Spaziergang um den Block.

 

8. Ernährung
Studien(4) zur Ernährung konnten nachweisen, dass das, was wir essen, einen Einfluss auf unsere Stimmung und damit auch auf unsere Gesundheit hat. In einer der Studien konnte gezeigt werden, dass die konsumierte Menge von Kalorien, gesättigtem Fett und Natrium sich zwei Tage später negativ auf unsere Stimmung auswirkt. Das meiste Natrium ist z. B. in verarbeiteten Fischprodukten, Fleisch- und Wurstwaren, Brot, (Knabber)-Gebäck, Käse, Fertiggerichten, Suppen, Saucen und Snacks enthalten.

→ Achte immer einmal wieder auf deine Ernährung. Iss Lebensmittel, die möglichst wenig maschinell verarbeitet und noch sehr naturbelassen sind. Obst und Gemüse in „Reinform“ dürfen gern öfter auf den Tisch, um dein Selbstwertgefühlt aufzubauen.

 

9. Tägliche Dankbarkeit
Selbstreflexion(5) und Dankbarkeit haben nachweislich einen positiven Effekt auf unser Selbstwertgefühl.
Besonders ein Dankbarkeitstagebuch kann ein Booster für dein Selbstbewusstsein sein.

→ Schreibe dir täglich drei Dinge auf, für die du Dankbarkeit empfindest.

 

10. Nutze deinen Körper
Unsere Stimmung hat einen Einfluss auf unsere Körperhaltung. Sind wir guter Laune, so stehen wir gerade und aufrecht. Sind wir verzweifelt und weinen, so kauern wir uns in einer Ecke zusammen. Umgekehrt gilt aber auch: Unsere Körperhaltung hat einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Wir können also unsere Stimmung über unsere Körperhaltung beeinflussen.

→ Nimm öfter einmal eine Power-Pose ein, um dein Selbstbewusstsein zu stärken. Dabei verschränkst du die Arme hinter dem Kopf und öffnest deinen Brustkorb ganz weit.

 

Fazit: Wenn du selbstbewusster werden möchtest, dann gilt es, dein Selbstbewusstsein aktiv zu trainieren. Lerne, nicht deine ganze Person in Frage zu stellen, nur weil jemand dein Verhalten kritisiert. Das sind zwei Paar Schuhe. Richte dich immer wieder auf das Positive aus und mache dir deine Stärken bewusst. Wie das geht, hast du hiermit mit deinem 10-Punkte-Plan ab heute selbst in der Hand.

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen und dich vielleicht sogar inspiriert hat.
Bei Fragen oder Anregungen schreibe mir bzw. uns gern an hallo@shp-potential.de.

Wir freuen uns auf deine Nachricht.

 

Mit lieben Grüßen und den besten Wünschen für dich,

❤️-lichst

Tina

1) Sears, S. and Kraus, S. (2009), I think therefore I om: Cognitive distortions and coping style as mediators for the effects of mindfulness meditation on anxiety, positive and negative affect, and hope. Journal of Clinical Psychology, 65: 561-573. https://doi.org/10.1002/jclp.20543
2) Mongrain, M., Chin, J. M., & Shapira, L. B. (2011). Practicing Compassion Increases Happiness and Self-Esteem. Journal of Happiness Studies, 12, 963-981.doi: 10.1007/s10902-010-9239-1
3) Ross, A., & Thomas, S. (2010). The health benefits of yoga and exercise: a review of comparison studies. The journal of alternative and complementary medicine, 16(1), 3-12.
4) Hendy, H. M. (2012). Which comes first in food–mood relationships, foods or moods?. Appetite, 58(2), 771-775. AlAmmar, W. A., Albeesh, F. H., & Khattab, R. Y. (2020). Food and mood: The corresponsive effect. Current nutrition reports, 9(3), 296-308.
5) Johnson, C. S., & Stapel, D. A. (2011). Reflection versus self-reflection: Sources of self-esteem boost determine behavioral outcomes. Social Psychology, 42(2), 144–151. https://doi.org/10.1027/1864-9335/a000053